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| Hans-Walter
Leonhard:
Träume und das Unterbewußtsein
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| Für die Internet-Publikation bearbeitete Neufassung eines Kapitels aus dem Buch: H.-W. Leonhard: Pädagogische Menschenkunde. Deskriptive Phänomenologie des Fühlens, Denkens und Wollens. Weinheim/München: Juventa 1996. | |
| Inhalt: 1. Trauminhalte und unterbewußtes Es (Sigmund Freud) 2. Eine biopsychologische Interpretation des Träumens (Karl Leonhard) 3. Kritischer Vergleich zwischen S. Freud und K. Leonhard |
Einleitung Auch in der Pädagogik hat die Theorie von Freud großen Einfluß. Dies zeigt sich u. a. darin, daß es psychoanalytisch orientierte Richtungen der Pädagogik gibt (vgl. Treschner 1992), daß Freud durch die Aufnahme in das Standardwerk von Scheuerl (1979) den Rang eines ›Klassikers‹ der Pädagogik erhielt, und daß viele Pädagogen die Aussagen von Freud als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis betrachten: »Die prinzipielle Bedeutung psychoanalytischer Theorie und Praxis für das Verständnis pädagogischer Probleme ist unbestritten, weil sie vor allem die jeder pädagogischen Interaktion inhärenten unbewußten Anteile zum Gegenstand hat« (Gudjons 1993, S. 44). Wegen ihrer weitreichenden Konsequenzen für jede Anthropologie und
für das allgemeine Menschenbild soll deshalb die Argumentation von
Freud, dem Vater der Psychoanalyse, geprüft werden, um dann die Analyse des Träumens
und die Schlüsse auf das Unterbewußtsein vorzustellen, die bei Karl Leonhard zu finden sind.
Abschließend folgt ein kritischer Vergleich der beiden Konzepte und des Menschenbildes,
das in ihnen enthalten ist. |
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Weiter zu den Abschnitten: 1. Trauminhalte und unterbewußtes Es |